Die Ausstellung „Wenn aus Fremden Freunde Werden“ zieht weiter…

Nach der guten Resonanz unserer Ausstellung „Wenn aus Fremden Frunde Werden“, welche im Rahmen der Weltwechsel-Tage 2016 in Kooperation mit dem Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V entstanden ist, begaben sich die Bilder Mitte Mai auf eine Reise in das polnische Stargard. Angeregt dazu hatte uns der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Neubrandenburg, Peter Modemann, als er im Rahmen der Finissage am 03. Mai ein Grußwore der Stadt an die Besucher richtete.

Nun können die Werke in der Kunstgalerie von unseren polnischen Nachbarn betrachtet werden, bevor sie im Herbst wieder den Heimweg antreten werden. Gerade in politisch angespannten Zeiten wie diesen, halten wir dies für ein wichtiges Signal, im Kampf um an Menschlichkeit, Toleranz und Anerkennung.

Unser Dank gilt all den Menschen, die dieses Projekt und die Reise der Ausstellung möglich gemacht haben. Nicht zuletzt auch all jenen, die es uns gestattet haben, sich im Rahmen dessen fotografieren zu lassen.

Hier ein paar Eindrücke aus Polen:

                     

                    

Stellungnahme des Landesfachverbandes Schulsozialarbeit M-V

Die Jugend- und Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern befinden sich gemeinsam am Tropf der Gelder, die aus dem Europäischen Sozialfonds ausgeteilt werden. Mit dem bevorstehenden Auslaufen bzw. der Neuauflage ab 2020 kann erwartet werden, dass sich wieder einiges in diesen Bereichen ändern wird.

Hier findet ihr eine Stellungnahme der Kolleg/Innen vom Landesfachverband Schulsozialarbeit M-V zu den anstehenden Herausforderungen sowie zur aktuellen Situation.

Trägerstatement der evangelischen Jugend zu ESF-Auflagen

Trägerstatement der evangelischen Jugend zu ESF-Auflagen

Seit Jahren schon ist zu beobachten wie die sich stetig ändernden Auflagen des Europäischen Sozialfonds, Jugend- und Schulsozialarbeit beeinflussen und eine vertrauensvolle, auf Langfristigkeit aufbauende Tätigkeit nahezu unmöglich machen. Dazu gehört nicht nur die stete Unsicherheit bezüglich der Finanzierung, auch das Verbot von Mehrbeschäftigung über 35 Wochenarbeitsstunden hinaus, die Einschränkung von Fortbildungsmöglichkeiten und die fehlende Anerkennung von Tätigkeiten zur Wahrnehmung von Arbeitnehmerrechten sorgen für Unzufriedenheit. Hinzukommend wird auch die Betreuung von Praktikantinnen und Praktikanten nicht anerkannt. Gerade jetzt, wo es darauf ankommt, dem Fachkräftemangel zu begegnen und junge Menschen an eine Tätigkeit in der Jugend- und Schulsozialarbeit heranzuführen, ist dies genau das falsche Signal. Aus diesem Grund hat die evangelische Jugend ein Trägerstatement verfasst, welches wir unterstützen

Das Trägerstatement könnt ihr hier im Wortlaut nachlesen.

Kinder-und Jugendarbeit stärken!

****Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums****

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Dem BJK gehören bis zu 15 Sachverständige aus Politik,Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft an. Die Mitglieder werden durch die Bundesministerin/den Bundesminister für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Dauer der laufenden Legislaturperiode berufen.

Den kompletten Text der Stellungnahme findet ihr hier: BJK_Stellungnahme_KJA

Mitgliederversammlung 21.03.2018

Liebe Mitglieder,

auf unserer letzten Versammlung am 06. Dezember in Neustrelitz beschlossen wir uns schon früh im Jahr 2018 wiederzusehen, um gemeinsam über die Zukunft unseres Jugendringes zu diskutieren und zu beraten.

Zur Zeit herrscht viel Bewegung rund um uns herum und es stehen viele wichtige Entscheidungen an. Gerne informieren wir euch in einem persönlichen Gespräch oder auf unserer Mitgliederversammlung über die neuesten Entwicklungen, die unseren Verein betreffen.

Merkt euch bitte also schon mal den 21. März vor. Näheres Infos erhaltet ihr in Kürze!

Bis bald!

Anhörungsreihe „Jung Sein in M-V“

Am Mittwoch, den 17.01.2017 begann im Sozialausschuss die Anhörungsreihe „Jung Sein in M-V“.

Es ist das erste mal, dass sich die Landespolitik in einem Ausschuss ausschließlich dem Thema Jugend zuwendet. Im Rahmen der Anhörungsreihe werden 8 öffentliche Sitzungen veranstaltet, in denen es um folgende jugendrelevante Themen geht:

  • Teilhabe und Mitwirkung am 19.01.2018
  • Übergangsmanagement Schule, Bildung, Beruf am 23.05.2018
  • Medienbildung im Kontext der Digitalisierung am 26.09.2018
  • Zwischenauswertung der Anhörungsreihe am 05.12.2018
  • Mobilität im ländlichen Raum im Jahr 2019
  • Ehrenamt und Erprobungsräume im Jahr 2019
  • Kinderarmut und Chancengleichheit im Jahr 2019
  • Gesamtauswertungsanhörung im Jahr 2019

Bei jeder Anhörung wirken neben den elf Abgeordneten des Sozialausschusses auch zehn Jugendliche mit, die vom Landesjugendring bzw. den Fraktionen benannt wurden. Diese zehn Jugendlichen sollen die Anhörungsreihe kontinuierlich begleiten, mitdiskutieren und in den Expertenanhörungen Fragen stellen. Zu jeder Expertenanhörung werden darüber hinaus sechs Sachverständige eingeladen, die zu dem spezifischen Thema nähere Ausführungen machen können, sowie der Landesseniorenrat MV, der Städte- und Gemeindetag und der Landkreistag, soweit deren Zuständigkeit betroffen ist.

Alle Termine der Anhörungsreihe sind öffentlich und können gerne besucht werden. Sie finden jeweils um 9 Uhr im Plenarsaal des Schweriner Landtages statt.

Nähere Infos zu „Jung sein in M-V“ findet ihr auf der Seite des Landesjugendrings M-V.  Hier zwei Videostatements von Jugendlichen direkt nach der ersten Anhörung.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen rund um Anhörungsreihe habt, dann wendet euch bitte an uns. Wir werden eure Anliegen mit in die Diskussion hinein tragen.

Wir werden diese Anhörungsreihe weiter für euch begleiten und euch auf dem laufenden halten.

 

Überraschung im Kreistag

Vor fast genau 2 Jahren wurde vom Kreistag Mecklenburgische Seeplatte beschlossen, unseren Kreisjugendring nicht länger zu unterstützen. Für uns begann damit eine schwere Zeit, in der wir mit aller Mühe versuchten, den Verein ehrenamtlich zu erhalten.

Am 11.12.2017, in der Haushaltsdebatte des Kreistages gab es nun eine dicke Überraschung. Die Fraktionen der GRÜNEN und DIE LINKE stellten gemeinsam einen Änderungsantrag, in welchem sie sich für die Unterstützung des Kreisjugendrings Mecklenburgische Seenplatte in Höhe von 22.000 Euro aussprachen. Völlig unerwartet wurde der Antrag mit 34 Ja-Stimmen angenommen bei 33 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen.

Nun nimmt der Landkreis endlich wieder seinen gesetzlichen Auftrag wahr, als örtlich zuständiger Träger der Jugendhilfe, seinen Kreiszugendring zu fördern. Mit Rücksicht auf die Haushaltssituation des Landkreises haben wir für 2018 nur die Mittel für eine halbe Personalstelle beantragt. Daher gilt es nun abzuwägen welche realistischen Schwerpunkte wir 2018 für Beteiligungsprojekte und andere Vorhaben setzen und wie wir diese Mittel klug für die vier Kernaufgaben des Kreisjugendrings einsetzen

a) jugendpolitische Lobbyarbeit fördern

b) jugendpolitische Interessenvertretung gestalten

c) fachpolitische Versetzung der Akteure der Jugendförderung

d) Stärkung der Fachlichkeit des Ehrenamtes

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns in den vergangenen zwei Jahren trotz der schwierigen Gesamtsituation zur Seite gestanden haben. Ein besonderer Dank gilt natürlich auch den Kreistagsfraktionen von Grünen, Linken und SPD sowie verschiedenen anderen Abgeordneten, deren unterstützendes Votum wir von den Besucherreihen des Kreistages aus, leider keiner Fraktion/Gruppe zuordnen konnten.

Ein Stück gelebte Demokratie im Interesse der Kinder und Jugendlichen in Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Michael Steiger und Thomas Hetzel

Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e. V.

Weltoffen – Solidarisch-Dialogisch