Auftakt Weltwechsel 2017 im Kulturpark Neubrandenburg

Am 19. Oktober 2017 pflanzten wir zusammen mit engagierten der BUND-Jugend Neubrandenburg und weiteren Freiwilligen einen Baum der Menschlichkeit im Julturpark Neubrandenburg.

Parallel zu der Pflanzung unseres kleinen Ahorns wurden an vielen weiteren Orten im gesamten Bundesland andere Bäume der Menschlichkeit gepflanzt. Die Landesweite Aktion ist der Auftakt zu den Weltwechsel-Wochen, unter denen in ganz M-V entwicklungspolitische Veranstaltungen stattfinden werden, die sich mit dem Thema Menschlichkeit auseinandersetzen.

Jedes einzelne der 17 in Mecklenburg-Vorpommern gepflanzten Bäumchen steht für eines von 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs), wie sie auch in der von der UN verabschiedeten Agenda 2030 zu finden sind und einen Weg in eine gerechtetre Zukunft ebnen sollen.

Nach langem Überlegen entschieden wir als Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte uns für das Ziel Nr. 16 „globaler Frieden“. Wir finden, Frieden ist die elementare Grundvoraussetzung in unserer Zeit auf dem Weg zu einem beseeren Miteinander.

„Wir bekennen uns in aller Deutlichkeit zu dem Recht eines jeden Menschen, ein Leben in Frieden, Freiheit und Würde führen zu können, egal wann und wo. Dies ist umso wichtiger gerade in Zeiten wie diesen,  wo einzlene Personen und Parteien versuchen anderen Menschen ebenjenes Recht abzusprechen. Wir positionieren uns klar und entschieden gegen jede Art von Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Isolation und Abschottung. Die Bundestagswahl 2017 hat uns gezeigt, dass wir nicht müde werden dürfen uns solidarisch zu zeigen mit allen Menschen in Not, mit allen Verfolgten und allen, die sich nach einem besseren Leben sehnen. Denn wahrer Frieden, das ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, es ist vielmehr als dies. Es ist ein lebendiges solidarisches Miteinander, frei von Ängsten und Zwängen für jeden Menschen auf dieser Welt“, betont Marcel Meister, unser Bildungsreferent im Projekt „Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD) in seiner kurzen Ansprache.

Wir danken allen Beteiligten, der BUND-Jugend Neubrandenburg, der Pflanzschule Neubrandenburg, der Stadt Neubrandenburg und dem Eine-Welt-Landesnetz MV für die tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung dieses Projekts und die gute Zusammenarbeit.

Wenn aus Fremden Freunde Werden – Fotomontage und Ausstellung, jetzt Teilnehmen und Gesicht zeigen!

Wenn aus Fremden Freunde werden

„Wenn aus Fremden Freunde werden“. Unter diesem Titel fanden bereits an vielen Orten in ganz Deutschland Ausstellungen statt, die sich mit den Themen Flucht, Migration und Ankommen auseinandersetzten. Gemeinsam mit dem Fotografen Uwe Friedrich aus Güstrow möchten wir eine solche Ausstellung auch in Neubrandenburg umsetzen.

Mithilfe spezieller Technik verschmelzen zwei Gesichtsbilder zu einem gemeinsamen Portrait. Hierin wird deutlich, dass die Unterschiedlichkeiten der Menschen, ganz gleich woher sie kommen, nicht so groß sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Es wird deutlich, dass jeder Mensch in unserer Stadt einen Platz zum Leben findet – sowohl alteingesessene, als auch neu-dazugekommene sind bei uns willkommen. Jedes einzelne Bild ist ein deutliches Statement gegen Ausgrenzung, Rassismus und Abschottung. Wir machen uns stark für einen weltoffenen, toleranten und bunten Landkreis, in dem jeder eine Heimat hat.

Das Fotoshooting für unsere Aktion  findet am kommenden Samstag, dem 30. September von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Café International statt (Neutorstraße 7, 17033 Neubrandenburg). Hierfür suchen wir Menschen, die mitmachen wollen. Wir freuen uns, wenn möglichst viele Menschen in der angegeben Zeit erscheinen um sich im Rahmen dieser Ausstellung kurz ablichten zu lassen, um Gesicht zu zeigen für Toleranz, Weltoffenheit und eine Kultur des Miteinanders.

Die entstandenen Werke werden am 17. November ab 12:00 Uhr im Café International erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Anschließend soll die Ausstellung an verschiedene Orte der Region weiterwandern und auch dort zum Austausch anregen.

Multiplikator*Innen-Ausbildung im Oktober 2017 in Neubrandenburg

Vom 19. bis 22. Oktober veranstaltet das Ökohaus Rostock im Café International eine Multiplikator*Innen-Schulung zu dem Thema Migration, Flucht und Asyl. Dort lernt ihr das Handwerkszeug für die Gestaltung eines spannenden lehrreichen Projekttages an Schulen und macht euch vertraut mit  den vielfältigen Methoden zur Umsetzung.

Nach der Schulung könnt ihr für uns oder andere Vereine in ganz M-V auf Honorarbasis Projekttage zu dem Thema an Schulen durchführen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

Veit und Marcel vom Kreisjugendring

 

Infos und Anmeldung unter:

Tel: 0381/454409

oder per Mail an anmeldung@oekohaus-rostock.de

171019-Multischulung_Migration_KJR-Ökohaus-2017

 

FerienAktion 2017 jetzt anmelden!

Deine? Meine? Unsere Welt!

Wir als Projekt Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD) veranstalten vom 25. bis 27.07. eine 3-tägige Ferienfreizeit für Jugendliche aus der Region. Dabei werden wir zu Wasser die Müritzregion erkunden, in Berlin bei dem Projekt „Gesicht zeigen“ uns mit dem Thema Flucht auseinander setzen und die Preispolitik von Primark unter die Lupe nehmen. Für 5 Euro pro Tag könnt ihr dabei sein. Wir freuen uns schon auf euch!


Dienstag: Wasserwanderung auf der Müritz mit kniffligen Herausforderungen

  • Treff um 10.00 Uhr beim JOO! in Waren (Müritz)

 

Mittwoch: Reise nach Berlin mit einem Workshop bei Gesicht zeigen und Prime Adventure

  • Treff um 9.15 Uhr am Bahnhof Waren (Müritz)

 

Donnerstag: Wie und wo wird eine Jeans produziert und was können wir daran ändern?

  • Treff um 10.00 Uhr beim JOO! in Waren (Müritz)

Wenn ihr dabei sein möchtet oder Falls ihr Fragen habt oder, könnt ihr uns hier erreichen:

 

Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e. V.

Projekt weltoffen, Solidarisch, Dialogisch

Neuer Markt 21

17192 Waren (Müritz)

 

oder unter per Mail an info@kjr-mse.de

 

oder ihr greift einfach zum Hörer und wählt 0157-34 74 14 38


LG und bis bald

Veit & Marcel

Wichtige Mitteilung der LAG Streetwork

Jugendsozialarbeit findet nicht nur in etablierten Einrichtungen statt, sondern überall dort, wo Jugendliche sich aufhalten.  Straßensozialarbeit ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Jugendarbeit, Jugendförderung und weiterführenden Hilfen und in der Angebotslandschaft daher unerlässlich. Aus diesem Anlass hier nun die Stellungnahme der LAG Streetwork zur aktuellen Situation aufsuchender Hilfen und Angebote in unserem Land.

Stellungnahme_LAG_Weiterfinanzierung Jugendsozialarbeit

Mitgliederinformation 2016

Liebe Mitglieder,
auf der letzten Mitgliederversammlung am 20. Januar in Altentreptow haben wir beschlossen, den Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e.V. am Leben zu erhalten. Nach wie vor ist es aus unserer Sicht
nicht hinnehmbar, dass der Landkreis seiner Verantwortung nicht nachkommt und die originären Aufgaben eines Kreisjugendringes nicht fördert. Es ist wohl ein eigenständiges Kapitel der traurigen Geschichte der kontinuierlich zurückgehenden Jugendförderung in M-V, dass keine Deckungsquelle für unseren Antrag gefunden werden konnte. Unbeschreiblich auch, wie wir in diesem Prozess zwischen Verwaltung und Politik hin und her geschoben wurden und jede Seite immer auf die andere zeigte. Deshalb konnte Sindy Möller seit Mitte Januar leider nicht
mehr als Bildungsreferentin und Geschäftsführerin für uns tätig sein. Wir möchten uns auf diesem Wege für ihr jahrelanges Engagement und ihre kompetente Arbeit bedanken.
Wie ihr wisst, haben wir 2015 ein neues Konzept (Konzept KJR MSE 2016 ff.) entwickelt. Für den Punkt 2.4.5 „Brücken der Solidarität und der kulturellen Vielfalt bauen“, konnten wir ab Mai eine Förderung der Stiftung Nord-Süd-Brücken im Programm „Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch“ (WSD) erhalten. Dadurch hat sich unser Aufgabenbereich erweitert. Wir werden nun auch entwicklungspolitische Bildung in
unseren Landkreis tragen. Im Fokus des Programms WSD stehen die Ziele nachhaltiger Entwicklung, welche als Nachfolgeprodukt der sogenannten „Milleniumsziele“ im Herbst 2015 von der UN-Vollversammlung
verabschiedet worden sind, um Lebensbedingungen global zu verbessern. Gemeinsam mit anderen Partnern aus Ostdeutschland haben wir den Auftrag, Menschen hierzulande für dieses Themengebiet zu sensibilisieren. Gerade in Anbetracht der aktuellen weltweiten Bewegung von Menschen wird es immer wichtiger, über den Tellerrand
hinaus zu schauen und den Ursachen von Armut, Flucht und Vertreibung auf den Grund zu gehen. Unsere neuen Mitarbeiter Marcel Meister und Veit Dumke sind gerade dabei neue Bildungsformate wir Projekttage,
medienpädagogische Workshops aber auch Schulungen und Fortbildungen zu entwickeln. Beide sind 28 Jahre alt, kommen von der Hochschule Neubrandenburg und bringen frischen Ideen mit, um unseren Kreisjugendring für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen.
Zurzeit sind wir dabei die Infrastruktur des KJR zu festigen und zu erweitern.
Jugendpolitisch sind wir als KJR MSE weiterhin dabei, Kürzungen innerhalb der Jugendarbeit zu verhindern. Unsere Solidarität und Unterstützung gilt den Schulsozialarbeiterinnen und –arbeitern im gesamten Landkreis ebenso wie den Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeitern, die sich außerhalb von Schulen für die Belange von
Heranwachsenden einsetzen.
Unser Jugendring kann nur so stark sein wie die Gesamtheit aller Mitglieder. Viele von euch haben in diesem Jahr den Jahresbeitrag (50,-€) entrichtet. Diejenigen unter euch, die dies noch nicht getan haben, möchten wir an dieser Stelle bitten, es nachzuholen.
Kreisjugendring MSE
Müritz Sparkasse
IBAN DE 37 150 50 100 02 1010 3744
Verwendungszweck: Mitgliedsbeitrag 2016
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit euch. Falls Ihr Hilfe und Unterstützung benötigt, stehen wir euch gern
zur Verfügung.

 

Weltoffen – Solidarisch-Dialogisch