Archiv der Kategorie: Jugendpolitik

U 18 Jugendwahlen für Europa am 17. Mai 2019

Wir öffnen am 17.  Mai Wahllokale für Kinder und Jugendliche in: 

Burg Stargard |  Jugendfreizeitzentrum

Demmin | Café 3K

Neubrandenburg | Skatehalle

Neustrelitz | Kunsthaus 

Die U 18 Wahlen bieten Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren  die Möglichkeit sich selbstbestimmt und selbstbewusst politisch auszudrücken. In der Zeit vor den Wahlen ist es spannend, die eigene Meinung, Zukunftsvisionen und die eigenen Fragen zu entdecken.

Wollt ihr ein eigenes Wahlbüro eröffnen und die Stimmen von Kindern und Jugendlichen sammeln, dann meldet Euch ganz einfach hier an www.u18.org/europawahl-2019 

Wie Du kreativ und spielerisch mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Europa arbeiten und die Jugendwahl durchführen kannst, erfährst du im Multiplikatorenworkshop                                                              am 25.4.2019 | 10-14 Uhr  Jugendzentrum,  Burg Stargard

Jetzt anmelden unter info@kjr-mse.de!

Gemeinsam mit dem Landesjugendring M-V e. V. und der Landeszentrale für politische Bildung organisieren wir diese 4 stündige Fortbildung für Multiplikatoren der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Jugendpolitische Forderungen zur Kommunalwahl 2019!

Landesrat der Stadt- und Kreisjugendringe Mecklenburg Vorpommern: Am 26. Mai 2019 werden in Mecklenburg-Vorpommern die Gemeindevertretungen, Stadtvertretungen und Kreistage neu gewählt. Jugendpolitik gehört zur Kommunalpolitik: Fast immer sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von kommunalpolitischen Entscheidungen betroffen. Die Jugendarbeit vor Ort – ob im Jugendclub, im Jugendverband oder die Jugendsozialarbeit – leistet dabei einen unverzichtbaren Beitrag zum gelingenden Aufwachsen aller jungen Menschen in unseren Gemeinden, Städten und Landkreisen.
Um den berechtigten Interessen junger Menschen Nachdruck zu verleihen, wenden wir uns als Landesrat der Stadt- und Kreisjugendringe in Mecklenburg-Vorpommern mit vier gemeinsamen Forderungen an die zukünftige Kommunalpolitik. #jugendpolitikMV

Das Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJfG M-V) muss nach über 20 Jahren dringend novelliert werden. 5,11 Euro pro Kopf und Jahr sind zu wenig! Die Altersgruppe als Grundlage der Förderhöhe (bislang 10- bis 26-Jährige) ist nicht mehr zeitgemäß. Land und kommunale Ebene sind gemeinsam gefordert, Kommunalverträge mit einer höheren Grundförderung auszuhandeln.

Kreis- und Stadtjugendringe sind die jugendpolitischen Interessenvertretungen der Kinder und Jugendlichen sowie der freien Träger der Jugendhilfe vor Ort. Starke Jugendringe sind Werkstätten der Demokratie. Sie sind deshalb dauerhaft zu fördern sowie finanziell und personell auskömmlich auszustatten. (Siehe auch: Positionspapier der AG Großstadtjugendringe 2018 unter www.jugendring.de)

Kinder- und Jugendbeteiligung muss in ganz Mecklenburg-Vorpommern stärker gefördert und weiter ausgebaut werden. Das Konzept vom Landesjugendring für ein kommunal und landesweit tätiges Beteiligungsnetzwerk MV (siehe www.jugendbeteiligung-mv.de) soll – unter finanzieller Beteiligung von Land und kommunaler Ebene – ab 2020 in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt umgesetzt werden.

Mecklenburg-Vorpommern braucht junge Menschen. Sie sind die Zukunft und auch in der Gegenwart ein gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft. Hierfür muss ressortübergreifend zusammenarbeitet werden, um den Bedarfen junger Menschen gerecht zu werden: Ob berufliche Perspektiven, bezahlbarer Wohnraum, öffentlicher Nahverkehr in Stadt und Land, vielfältige Kultur-, Sport- und Freizeitangebote oder die Nutzung öffentlicher Räume und Plätze – junge Menschen brauchen Akzeptanz, Unterstützung und mehr Aufmerksamkeit im politischen Handeln.

Kommt alle nach Berlin zur Bundesweiten Demonstration #unteilbar

 

 

Liebe engagierte Mitmenschen,

der Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e.V. möchte sich an der oben geannten Demonstration beteiligen und es jungen Menschen aus der Mecklenburgischen Seenplatte ermöglichen daran teilzunehmen.

Haben wir dein Interesse geweckt?

  • Du bist mindestens 14 Jahre (max. 27 Jahre) alt und wohnst im Landkreis MSE?
  • Hast Lust und Zeit dich vom 12.10. (nachmittags) bis 13.10. (Abends) mit uns von Neubrandenburg auf eine Reise zu begeben?
  • Du möchtest dich deiner Stimme bedienen?
  • Dich erwartet eine Nacht im Hostel mit coolen Leuten und angeregeten Gesprächen
  • Teilnehmer Beitrag 10€

sei dabei und melde dich unter der Mailadresse: info@kjr-mse.de unter dem Betreff: Demo #unteilbar!

mit freundlichen Grüßen

Veit & Marcel vom Kreisjugendring-Team

Kreisjugendring MSE im Gespräch mit Sozialministerin Drese

Am 22.08.2018 waren Mitarbeiter sowie Vorstandsmitglieder des Kreisjugendrings zu Gast beim Kommunalpolitischen Abend der SPD-Landtagsfraktion in Göhren-Lebbin. Wir sprachen mit der Ministerin über die noch ausstehende Novellierung des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes M-V (KJFG M-V). Neben der allgemeinen Situation der Jugendförderung in unserem Landkreis thematisierten wir insbesondere die notwendige Erhöhung der vom Land zur Verfügung gestellten Mittel zur Jugendförderung, deren Anteil derzeit noch bei 5,11€ liegt. Außerdem wir sprachen mit Frau Drese über Perspektiven zur langfristigen Sicherung der Jugend- und Schulsozialarbeit, den fachpolitischen Appell der AG §78 SGB VIII Jugendförderung 2018 sowie über die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule im Rahmen der Kooperationsinititative zur Gestaltung ganztägiger Bildung M-V.

Stellungnahme des Landesfachverbandes Schulsozialarbeit M-V

Die Jugend- und Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern befinden sich gemeinsam am Tropf der Gelder, die aus dem Europäischen Sozialfonds ausgeteilt werden. Mit dem bevorstehenden Auslaufen bzw. der Neuauflage ab 2020 kann erwartet werden, dass sich wieder einiges in diesen Bereichen ändern wird.

Hier findet ihr eine Stellungnahme der Kolleg/Innen vom Landesfachverband Schulsozialarbeit M-V zu den anstehenden Herausforderungen sowie zur aktuellen Situation.

Trägerstatement der evangelischen Jugend zu ESF-Auflagen

Trägerstatement der evangelischen Jugend zu ESF-Auflagen

Seit Jahren schon ist zu beobachten wie die sich stetig ändernden Auflagen des Europäischen Sozialfonds, Jugend- und Schulsozialarbeit beeinflussen und eine vertrauensvolle, auf Langfristigkeit aufbauende Tätigkeit nahezu unmöglich machen. Dazu gehört nicht nur die stete Unsicherheit bezüglich der Finanzierung, auch das Verbot von Mehrbeschäftigung über 35 Wochenarbeitsstunden hinaus, die Einschränkung von Fortbildungsmöglichkeiten und die fehlende Anerkennung von Tätigkeiten zur Wahrnehmung von Arbeitnehmerrechten sorgen für Unzufriedenheit. Hinzukommend wird auch die Betreuung von Praktikantinnen und Praktikanten nicht anerkannt. Gerade jetzt, wo es darauf ankommt, dem Fachkräftemangel zu begegnen und junge Menschen an eine Tätigkeit in der Jugend- und Schulsozialarbeit heranzuführen, ist dies genau das falsche Signal. Aus diesem Grund hat die evangelische Jugend ein Trägerstatement verfasst, welches wir unterstützen

Das Trägerstatement könnt ihr hier im Wortlaut nachlesen.

Kinder-und Jugendarbeit stärken!

****Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums****

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Dem BJK gehören bis zu 15 Sachverständige aus Politik,Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft an. Die Mitglieder werden durch die Bundesministerin/den Bundesminister für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Dauer der laufenden Legislaturperiode berufen.

Den kompletten Text der Stellungnahme findet ihr hier: BJK_Stellungnahme_KJA

Anhörungsreihe „Jung Sein in M-V“

Am Mittwoch, den 17.01.2017 begann im Sozialausschuss die Anhörungsreihe „Jung Sein in M-V“.

Es ist das erste mal, dass sich die Landespolitik in einem Ausschuss ausschließlich dem Thema Jugend zuwendet. Im Rahmen der Anhörungsreihe werden 8 öffentliche Sitzungen veranstaltet, in denen es um folgende jugendrelevante Themen geht:

  • Teilhabe und Mitwirkung am 19.01.2018
  • Übergangsmanagement Schule, Bildung, Beruf am 23.05.2018
  • Medienbildung im Kontext der Digitalisierung am 26.09.2018
  • Zwischenauswertung der Anhörungsreihe am 05.12.2018
  • Mobilität im ländlichen Raum im Jahr 2019
  • Ehrenamt und Erprobungsräume im Jahr 2019
  • Kinderarmut und Chancengleichheit im Jahr 2019
  • Gesamtauswertungsanhörung im Jahr 2019

Bei jeder Anhörung wirken neben den elf Abgeordneten des Sozialausschusses auch zehn Jugendliche mit, die vom Landesjugendring bzw. den Fraktionen benannt wurden. Diese zehn Jugendlichen sollen die Anhörungsreihe kontinuierlich begleiten, mitdiskutieren und in den Expertenanhörungen Fragen stellen. Zu jeder Expertenanhörung werden darüber hinaus sechs Sachverständige eingeladen, die zu dem spezifischen Thema nähere Ausführungen machen können, sowie der Landesseniorenrat MV, der Städte- und Gemeindetag und der Landkreistag, soweit deren Zuständigkeit betroffen ist.

Alle Termine der Anhörungsreihe sind öffentlich und können gerne besucht werden. Sie finden jeweils um 9 Uhr im Plenarsaal des Schweriner Landtages statt.

Nähere Infos zu „Jung sein in M-V“ findet ihr auf der Seite des Landesjugendrings M-V.  Hier zwei Videostatements von Jugendlichen direkt nach der ersten Anhörung.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen rund um Anhörungsreihe habt, dann wendet euch bitte an uns. Wir werden eure Anliegen mit in die Diskussion hinein tragen.

Wir werden diese Anhörungsreihe weiter für euch begleiten und euch auf dem laufenden halten.

 

Überraschung im Kreistag

Vor fast genau 2 Jahren wurde vom Kreistag Mecklenburgische Seeplatte beschlossen, unseren Kreisjugendring nicht länger zu unterstützen. Für uns begann damit eine schwere Zeit, in der wir mit aller Mühe versuchten, den Verein ehrenamtlich zu erhalten.

Am 11.12.2017, in der Haushaltsdebatte des Kreistages gab es nun eine dicke Überraschung. Die Fraktionen der GRÜNEN und DIE LINKE stellten gemeinsam einen Änderungsantrag, in welchem sie sich für die Unterstützung des Kreisjugendrings Mecklenburgische Seenplatte in Höhe von 22.000 Euro aussprachen. Völlig unerwartet wurde der Antrag mit 34 Ja-Stimmen angenommen bei 33 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen.

Nun nimmt der Landkreis endlich wieder seinen gesetzlichen Auftrag wahr, als örtlich zuständiger Träger der Jugendhilfe, seinen Kreiszugendring zu fördern. Mit Rücksicht auf die Haushaltssituation des Landkreises haben wir für 2018 nur die Mittel für eine halbe Personalstelle beantragt. Daher gilt es nun abzuwägen welche realistischen Schwerpunkte wir 2018 für Beteiligungsprojekte und andere Vorhaben setzen und wie wir diese Mittel klug für die vier Kernaufgaben des Kreisjugendrings einsetzen

a) jugendpolitische Lobbyarbeit fördern

b) jugendpolitische Interessenvertretung gestalten

c) fachpolitische Versetzung der Akteure der Jugendförderung

d) Stärkung der Fachlichkeit des Ehrenamtes

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns in den vergangenen zwei Jahren trotz der schwierigen Gesamtsituation zur Seite gestanden haben. Ein besonderer Dank gilt natürlich auch den Kreistagsfraktionen von Grünen, Linken und SPD sowie verschiedenen anderen Abgeordneten, deren unterstützendes Votum wir von den Besucherreihen des Kreistages aus, leider keiner Fraktion/Gruppe zuordnen konnten.

Ein Stück gelebte Demokratie im Interesse der Kinder und Jugendlichen in Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Michael Steiger und Thomas Hetzel

Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e. V.